Die futuristische Therme Bad Aibling – Wellness, Therme, Beauty & Moor

Therme, Sauna, Hamam, Wellness, Beauty und Mooranwendungen – Neueröffnung im Sommer 2007

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Bad Aibling – Bayerns ältestes Moorbad rüstet gewaltig auf. Mit der neuen Therme will Bad Aibling ab kommendem Jahr neue Gäste anlocken. «Wir wollen eine Gesundheitsstadt werden», sagt Bürgermeister Felix Schwaller. Mit 300.000 Übernachtungen rechnet Kurdirektor Thomas Jahn aufgrund der Therme.

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Aus einer Tiefe von 2.300 Metern sprudeln täglich 260.000 Liter heißes, mineralisches Wasser an die Erdoberfläche. Nach der notwendigen Aufbereitung soll es – zusammen mit dem Moor – für Erholung und Heilung der Gäste sorgen. Dementsprechend wird trotz einer 65-Meter-Rutsche in der Therme nicht «Fun» im Vordergrund stehen, vielmehr will die Stadt ein meditatives Erholungszentrum für ein gesundes Leben sein.

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Behnisch, Sohn des großen Günther Behnisch, der für das Münchener Olympiastadion verantwortlich zeichnete, hat einen kühnen, futuristischen Entwurf für das sogenannte «Kabinettbad» hingelegt. «Die Landschaft fließt durch das Thermalbad, die Kabinette sind wie Steine darin eingebettet», beschreibt Behnisch das Projekt. Er habe versucht, für den Badenden den Blick auf die Alpen einzubinden und so das Bild Bayerns mit hineinzubringen.

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Bei diesen Kabinetten handelt es sich um Themenkuppeln, die einen Durchmesser von 4 bis 16 Meter haben. Die Größte ist zehn Meter hoch. Die Kuppeln werden im Inneren unterschiedliche Stimmungen erhalten, die durch Material, Lichteinfall und Lichtführung bestimmt sind. Diese Kabinette sind durch die Halle verbunden, die aber nicht, wie in anderen Bädern, Schwimmhalle ist, sondern Ruheraum. Hinzu kommen das Freibad sowie eine Vielzahl an Saunen.

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Die Qualität, das Neue an ihrem Produkt lässt die Verantwortlichen fest an einen Erfolg glauben. Trotz hoher, bereits etablierter Konkurrenz. «Unser Konzept ist völlig anders als das bestehender Thermen, unser Produkt einzigartig», erklärte Jahn.

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Die Therme: Badelandschaft

Räumlich wirksame Elemente in der Halle sind Kuppel und Landschaft.

Der Boden als Landschaft moduliert Formen zum Liegen, Überschauen und Sitzen. Er zoniert und markiert Wege und Orte. Man möchte ruhen, sich in stiller, entspannter Atmosphäre erholen, aber auch Wandeln von einem Badeerlebnis zum anderen. Ein matter, weicher Bodenbelag dämpft Schritte und ist angenehm beim Barfußlaufen.

Dabei soll man sich fühlen wie im Freien, ähnlich einem Wintergarten, der Schutz vor Natur und Austausch mit ihr zugleich erlaubt.

Wintergarten und Freiraum der Therme sind eng miteinander verbunden. Dieser kann ein Teil des Außenraumes werden.

Die Landschaft „fließt“ durch das Gebäude, Höhensprünge und Schrägen setzen sich im Freiraum fort, bilden Terrassen und Bereiche zum Ruhen. Das Gelände treppt sich leicht zum Ufer hin ab.

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Dach

Das mit Oberlichtbändern versehene Dach der Badehalle folgt diesem Konzept. Der möglichst direkte Bezug zur Natur, den Tages- und Jahreszeiten mit ihren wandernden Sonnenständen wird hier angestrebt. Durch die Tageslichtnutzung und Nutzung solarer Wärmegewinne kann der Energiebedarf reduziert werden.

Anwendungen

Kneippbecken, Trinkbrunnen oder einfache Mooranwendungen werden in die Topographie der Badelandschaft integriert. Klassische Anwendungsgebiete für die Moor-Therapie sind Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens und Beschwerden am Bewegungsapparat.

Moorinsel

Hier kann der Badegast mit Moor in Berührung kommen, seine Konsistenz und Wirkung fühlen. In der Mitte gibt es ein mit warmen Moor gefülltes Becken, in das man treten kann. Außen herum fließt Wasser; durch das Hindurchwaten werden die Füße gereinigt. Auf einer Tafel kann man sich über den natürlichen Stoff „Moor“ informieren.

Pflanzen

Das entstehende Mikroklima wird dazu genutzt, mit Pflanzen des submediterranen Raumes eine besonders entspannende Atmosphäre zu schaffen. Durch ihre intensive Blüten und Düfte können sie die Bäderanwendungen unterstützen.

Außenbecken

Das Außenbecken ist von der Therme aus zugänglich und entwickelt sich aus dem Gelände.

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Die Therme: Beauty – Wellness – Bereich

Der Beauty-Wellnessbereich bietet ein zusätzliches Angebot und ist sowohl von externen Besuchern über die Eingangshalle als auch von den Badegästen aus der Therme erreichbar. Die „Beauty-Kuppel“ ist als erste sichtbar, nähert man sich der Therme.

Die Anwendungen sind auf drei Ebenen verteilt und durch eine Treppe und einen Aufzug miteinander verbunden. Die Deckenöffnung im Treppenbereich fängt Tageslicht ein und stellt optisch die Verbindung zu den unteren und oberen Bereichen her. Von einem kleinen Warte- und Empfangsbereich aus begibt sich der Gast zu den einzelnen Anwendungen.

Raumteiler Beauty-Kuppel

Im Erdgeschoss befinden sich die Nassanwendungen. Die Wannen und Duschen sind in die Wandnischen der Kuppel „gespült“. Vier Kabinen, jeweils mit Badewanne, Dusche, Waschbecken ausgestattet, bieten die Möglichkeit für vielfältige Wellnessangebote, Packungen, Duftbäder etc.

Erdgeschoss

Das Obergeschoss auf Freibadniveau wird durch leichte Trennwände und Möbel zoniert. So können Bereiche für Massageliegen und Kosmetikinseln geschaffen werden. Von hier aus kann man auf das Dach treten.

Die Galerie darüber ist freigehalten von jeglicher Möblierung als Sonnenwiese eingerichtet, lichtdurchflutet und mit Blick auf die Alpen.

Obergeschoss

Im Untergeschoss befinden sich die Solarien, erreichbar über den Aufzug und die zentrale Treppe.


Die Therme: Wellnesskuppel

Konzept Wasser still erleben – Seerosenteich

Der Badende findet Ruhe, sitzt und liegt im Element Wasser, bleibt passiv. Das Wasser leicht sprudelnd, eher ruhig. Seerosenteich: auf „Blatt“ liegen, treiben lassen. Eine eingestellte Wand zoniert die Wasserfläche, bildet einen Rückzugsbereich als „Champagnerpool“.

Eher introvertierte, sakral-ruhige Stimmung. Material eher direkt und archaisch. Lichteinfall stark gefiltert, ähnlich wie bei traditionellen türkischen Hamam-Dampfbädern d.h. viele kleine Öffnungen. Sternenhimmel.

Anwendungen

Soleinhalation

Sprudelliegen

Seerosenblätter

Bodensprudler

Champagnerpool

Regendüsen

Sauna: Gesamtkonzept

Die Sauna wird sowohl von der zentralen Eingangshalle aus als auch über das Thermalbad erschlossen.

Der neue Umkleidebereich mit den entsprechenden Nassbereichen ist nahe der Kasse angeordnet.

Der gesamte Saunabereich ist ausgelegt für 300 Personen und gliedert sich in 3 Bereiche.

Trockensaunen Altbau:

-Biosauna

-Eukalypthussauna

-SeaClimate

-Finnische Sauna

-Dampfbad

Feuchtsaunen Neubau:

-Caldarium

-Tepidarium

-Moorsauna

-Hamam

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Außensaunen:

-grosse Aufgussauna

-bestehende Blockhaussauna

-Triftbachsauna-Ruhehaus

Weitere Infos unter: www.therme-bad-aibling.de/

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